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Wildnis-Tagebuch

Im Wildniscamp verbrachten unsere Schülerinnen und Schüler insgesamt fünf Tage. Dabei erlebten sie intensiv die Natur, lernten sich zu versorgen und auch etwas sorgsamer und achtsamer miteinander umgzugehen. Im Wildnistagebuch könnt ihr die Ereignisse des Camps noch einmal nachlesen und nachfühlen. 

Montag

Nach unserer Busfahrt wurden wir im Wildniscamp „draußenzeit“ durch Dominik, Lukas und Jan begrüßt. Nach einer Einweisung in den Umgang mit Toiletten und Wasserversorgung haben wir gemeinsam mit einem Spiel gestartet. Dafür trafen wir uns im Wald und versuchten möglichst schnell uns zu verstecken, sodass Lukas uns nicht entdecken konnten. Nach unserem Spiel bekamen wir parallel in zwei Gruppen eine Sicherheitseinweisung in das Schnitzen und in das Holzhacken. Kurze Zeit später lernten wir Tina, unsere Köchin bzw. gute Fee kennen, die uns jeden Tag mit leckeren vegetarischen Essen versorgte. Nach dem Mittagessen wurden wir in unsere täglichen Dienste eingeteilt (Spülen, Toilettendienst, Feuerholz hacken usw.). Anschließend bauten wir gemeinsam unsere Zelte auf, dies dauerte eine Zeit lang. Wir ließen den Abend bei einer Gesprächsrunde am Feuer ausklingen.  

Donnerstag

Unseren Vormittag verbrachten wir wieder im Wald mit verschiedenen Spielen und gestalteten dabei unsere Gruppenmitte im Gesprächskreis. Wir konnten Hasen und Vögel im Wald erkennen und Fragen zu der Tierwelt stellen. Nach dem Mittagessen und unseren Diensten hatten Lukas und Jan eine Überraschung für uns. Außerhalb des Waldes konnten wir nach einer Sicherheitseinweisung Bogen schießen. Eine kleine Gruppe nutzte die Zeit auch zum Schnitzen und Arbeiten wie Löffel oder Zauberstäbe wurden beendet. Gegen Abend wurden wir wieder überrascht, indem wir unsere eigenen kleinen Pizzen kneten und belegen konnten. Mit einem vollen Magen und einer Abschlussrunde im Kreis gingen wir schlafen. 

Dienstag

Unser Tag startete mit einem gemeinsamen Frühstück und einer Morgenrunde, in der wir über unsere Erlebnisse der ersten Nacht sprachen. Im Kreis spielten wir ein Rhythmusspiel (Taino Tee wakee ata), dass uns noch die ganze Campzeit begleitete. Im Vormittag haben Lukas und Jan für uns etwas Besonderes vorbereitet. Wir wurden barfuß und mit verbundenen Augen, mithilfe von Seilen, durch den Wald geführt (Wahrnehmungspfad). Nach dem Mittagsessen und unseren täglichen Diensten hatten wir ein bisschen Freizeit. Hier waren die Schubkarren Taxis sehr beliebt.  Diese nutzten wir, um eigene Arbeiten zu schnitzen, Holz zu hacken oder mit anderen Kindern etwas zu unternehmen. Später am Tag machten auch einen Wettbewerb um den Titel: „Größter Schreihals“. Anschließende liefen wir ein Stück in den Wald und gestalteten gemeinsam einen Barfußpfad, der natürlich auch ausprobiert wurde. Nach dem Abendessen ließen wir den Tag am Feuer Revue passieren und trafen uns noch im Zelt zum Spaß haben.

Freitag

Am letzten Tag im Camp gab es noch viel zu erledigen. Nach dem Frühstück mussten die Zelte abgebaut, die letzten Dienste erledigt und alles aufgeräumt werden. Wir spielten zum Ende noch einmal unser Kreisspiel „Taino Tee wakee ata“, bei dem wir schon echte Profis geworden waren. Nach einer letzten Abschlussrunde und einem Gruppenfoto holte uns der Bus ab, der uns wieder zur Schule bringen sollte. Wir verabschiedeten uns von Dominik, Lukas und Jan und bedankten uns für die schöne Zeit im Camp „draußenzeit“. 

Mittwoch

Wie jeden Morgen im Camp starteten wir mit dem leckeren Frühstück (natürlich wieder mit wärmenden Hafer-Gröt)  und unserer Morgenrunde mit dem Redestab. Den Vormittag über lernten wir neue Spiele im Wald kennen „Fuchs und Rehkitz“ und „Hexenkessel“, bei denen wir uns verstecken, rennen und/oder den Waldgeräuschen lauschen mussten. In einer Waldrunde lernten wir mithilfe einer spannenden Geschichte das Feuer machen kennen. Danach war es unsere Aufgabe, mit unseren Gruppenpartnern selbst das Material für unser Feuer zu sammeln und aufzubauen. Anschließend hatten wir nur ein Streichholz, um unser Feuer mit der Gruppe anzuzünden. Nach dem Mittagessen und unseren Diensten besuchte uns Frau Schwarzhuber und ihr Sohn, die uns mit leckeren Muffins überraschten. Den Nachmittag nutzten wir für weitere Spiele, arbeiteten an unseren Feuerstellen und hatten ein bisschen Freizeit. Unser Tag endetet abends an der Feuerstelle.