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Schülerinnen im Projekt „Baby-Bedenkzeit“

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Aktualisiert: vor 2 Tagen


In der Woche von Montag, dem 9. März, bis Freitag, dem 13. März, nahmen acht Schülerinnen unserer Schule am Projekt „Baby-Bedenkzeit“ mit einem sogenannten RealCare Baby teil. Dabei handelt es sich um ein besonderes Schulprojekt, bei dem Jugendliche mithilfe eines Babysimulators erfahren können, wie viel Verantwortung die Betreuung eines Babys im Alltag bedeutet. Das Projekt „Baby-Bedenkzeit“ richtet sich vor allem an Jugendliche ab etwa 14 Jahren und soll ihnen die Möglichkeit geben, sich intensiv mit dem Thema Elternschaft, Verantwortung und Lebensplanung auseinanderzusetzen. Ziel der Baby-Bedenkzeit ist es, Jugendlichen durch einen Erfahrungsprozess zu zeigen, wie anspruchsvoll der Alltag mit einem Baby sein kann und welche Verantwortung damit verbunden ist.


Herzstück des Projekts ist ein computergesteuerter Babysimulator, der das Verhalten eines echten Säuglings realistisch nachahmt. Die Teilnehmerinnen müssen das Baby füttern, wickeln, beruhigen und richtig halten. Reagieren sie nicht auf seine Bedürfnisse oder unterstützen beispielsweise den Kopf nicht ausreichend, beginnt das Baby zu weinen – ganz ähnlich wie ein echtes Neugeborenes. Alle Ereignisse werden dabei elektronisch gespeichert und später ausgewertet.


Für die acht Schülerinnen bedeutete diese Woche eine besonders intensive und herausfordernde Erfahrung. Das RealCare Baby meldete sich sowohl tagsüber als auch nachts, sodass einige Teilnehmerinnen in dieser Zeit nur wenig Schlaf bekamen. Dennoch meisterten sie die Aufgabe mit großem Engagement und Verantwortungsbewusstsein.


Der Auftakt der „Baby-Bedenkzeit“ begann mit einem Besuch der Schwangerschafts- und Konfliktberatungsstelle der AWO in Hagen. Dort erhielten die Schülerinnen einen Einblick in die Arbeit der Beratungsstelle und in Unterstützungsangebote für werdende Eltern.


Am Ende der Woche waren sich alle Teilnehmerinnen einig: Die „Baby-Bedenkzeit“ war eine spannende, erkenntnisreiche und sehr interessante Erfahrung. Auch wenn der Schlaf manchmal zu kurz kam, konnten die Schülerinnen wertvolle Eindrücke sammeln. Viele von ihnen kamen dabei zu dem Schluss, dass sie sich später durchaus eigene Kinder wünschen, jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht – eine Erkenntnis, die die Ziele des Projekts eindrucksvoll widerspiegelt.

 
 
 

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